Unsere Partner bei Jabra haben sich die Einführung von KI in der Belegschaft genauer angesehen und sowohl aktuelle als auch zukünftige Trends untersucht. Sie führten eine Studie durch, bei der insgesamt 5,700 Personen in 13 verschiedenen Ländern befragt wurden, um zu verstehen, wie Arbeitnehmer über KI denken, welche Vorteile sie sich von deren Nutzung erhoffen, wie sie die Implementierung planen und wo es möglicherweise Lücken in den Erwartungen gibt.
Damit wollte Jabra Erkenntnisse liefern, die Unternehmen dabei helfen, die Komplexität der KI-Integration zu bewältigen und gleichzeitig eine engagiertere und widerstandsfähigere Belegschaft zu fördern. Das Unternehmen hat die folgenden wichtigen Erkenntnisse gewonnen:
Die Leute sind von KI begeistert – aber die Akzeptanz ist geringEs herrscht große Begeisterung für KI, doch die tatsächliche Nutzung unter Wissensarbeitern ist nach wie vor gering, wie Jabra herausgefunden hat. Laut ihrer Studie hatten 91 % der Befragten von KI gehört, doch nur 27 % hatten sie damals in ihre Arbeit integriert.
Generation Z und Millennials treiben die KI-Revolution voran
Vorreiter in puncto KI-Bewusstsein und -Nutzung sind die Generation Z und die Millennials. Die Kluft zwischen diesen Schlüsselgruppen und anderen unterstreicht die Notwendigkeit effektiver Führung und Schulung, um die Kluft zu überbrücken. Andernfalls besteht die Gefahr, dass eine Zweiklassen-Belegschaft entsteht.
KI-Entscheider passen nicht zum typischen Profil eines Technologieführers
Jabras Untersuchungen haben ergeben, dass ein erheblicher Teil der KI-Entscheidungsträger unter 39 Jahre alt ist und keinen IT- oder Technologiehintergrund hat. 80 % sind nicht in der Führungsetage. KI-bezogene Entscheidungen erfordern eine breitere Abstimmung und Zustimmung. Doch diejenigen, die diese Entscheidungen für die KI-Implementierung in Organisationen treffen, kommen nicht aus den traditionellen Abteilungen, die normalerweise mit solchen Entscheidungen betraut sind.
Unser Tor zur KI wird die Stimme sein
Das Sprechen mit generativer KI war bei den Befragten beliebter als das Schreiben von Eingabeaufforderungen. Diese Präferenz nahm mit zunehmender Dienstzeit (und wahrgenommener Beschäftigung) zu. Mit dem Aufkommen der agentenbasierten KI haben Tools wie Microsoft Copilot an Popularität gewonnen, zusammen mit einer Präferenz für Sprachinteraktion. Jabra kam zu dem Schluss, dass diese Erkenntnis den Wunsch widerspiegelt, dass KI als Echtzeit-Assistent fungiert, der dazu beiträgt, Routinearbeiten zu minimieren und es den Menschen ermöglicht, sich auf die wirklich wichtigen Aufgaben zu konzentrieren.
Die Menschen wollen, dass KI mehr Zeit für Kreativität, Innovation und Strategie schafftArbeitnehmer möchten mehr Zeit für Kreativität, Innovation und Strategie, sind jedoch mit zeitraubenden Aufgaben überfordert. Diese reichen vom Schreiben von E-Mails bis hin zur Erledigung von Besprechungsaufgaben (Planung, Teilnahme, Nachverfolgung) und der Wochenplanung. Die Fähigkeit, sich zu konzentrieren und geistig klar zu bleiben, wird zunehmend beeinträchtigt.
Von den befragten Wissensarbeitern gaben nur 23 % an, Zeit mit Kreation, Innovation oder strategischen Entscheidungen für ihr Unternehmen zu verbringen. Mithilfe von KI könnte die Last der „Beschäftigungsarbeit“ verlagert werden, sodass sich die Mitarbeiter auf Aufgaben konzentrieren können, die sich direkt auf das Endergebnis eines Unternehmens auswirken.
KI wird uns nicht wirklich die Arbeitsplätze wegnehmen
Jabras Umfrage spiegelt die Bedenken wider, dass KI Arbeitnehmer ersetzen könnte. Allerdings stellte die Studie fest, dass nur eines von zehn Unternehmen Pläne zur Reduzierung seiner Belegschaft hat. Der Schwerpunkt liegt eher auf der Weiterbildung der Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass KI die Fähigkeiten der Mitarbeiter verbessert, anstatt sie zu ersetzen.
Um die gewonnene Zeit auszuruhen oder mehr zu arbeiten?
Während KI den Arbeitnehmern mehr Freizeit verschafft, gehen die Meinungen darüber auseinander, wie diese Zeit genutzt werden soll. Wissensarbeiter wollen sich eher weiterbilden, während Entscheidungsträger ihre Leistung und Produktivität steigern wollen. Diese Diskrepanz wirft Fragen über die Verwaltung der Erwartungen in einer KI-gesteuerten Zukunft auf. Nur weil KI eine höhere Effizienz ermöglicht, heißt das nicht, dass Arbeitnehmer oder Arbeitgeber zwangsläufig mehr Arbeit übernehmen wollen.
Fazit
Jabra schloss seinen Beitrag zum Thema „Thought Leadership“ mit der Betonung, dass Unternehmen, die integrierte KI-Lösungen wie Jabras PanaCast 50 nutzen möchten, ihren Mitarbeitern helfen können, ihre Effizienz und ihr Wohlbefinden zu steigern. Indem sie sich mit den Entscheidungsträgern abstimmen, können sie eine kollaborative Kultur aufbauen, in der jeder erfolgreich sein kann.
Lesen Sie mehr über Thought Leadership auf der Website von Jabra, indem Sie auf die Schaltfläche unten klicken.